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  21.6.2001
 
Zottelstedt nahm wieder vergeblich Anlauf
APOLDA. Konstanz und Ausgeglichenheit hießen die Trümpfe des BSC Apolda in der abgelaufenen Saison der 1. Kreisklasse-Staffel Ost. Während die Kontrahenten einander die Punkte wegnahmen oder gegen Kellerkinder patzten, machte der BSC die Big Points. In der Rückrunde verloren die Apoldaer bis zum 0:0 gegen den 1. FC Kötsch Kiliansroda, mit dem sie den Staffelsieg sicherten, kein einziges Spiel. Bis auf die deftige 0:5 Schlappe beim FSV Ilmtal Zottelstedt im bereits bedeutungslosen letzten Spiel.

Der BSC erbrachte ein weiteres Beispiel für die Fußball-Weisheit, dass eine Meisterschaft in der Abwehr gewonnen wird. Nur dadurch, dass sie das letzte Spiel in Zottelstedt nicht mehr ganz ernst nahmen, fingen die Apoldaer noch ein Gegentor mehr als Wormstedt.

Die Zottelstedter scheiterten im dritten Jahr in Folge nur knapp beim Sturm auf die Kreisliga. Sie schossen mit Abstand die meisten Tore, kassierten aber auch reichlich. "Wir spielen mit unserer jungen Truppe meist sehr offensiv und manchmal sorglos", begründet das Trainer Norbert Becker.

Die Mannschaften der Rückrunde hießen Blau-Weiß Schmiedehausen und 1. FC Kötsch Kiliansroda. Die Schmiedehäuser schoben sich mit einem fulminanten Endspurt von Rang neun auf drei. Kötsch, zur Halbzeit mit nur sechs Punkten tief im Abtiegsstrudel, holte noch 23 Punkte und rettete sich noch.

Der SG Moorental und Blau-Weiß Niederroßla/Pfiffelbach II war das nicht vergönnt. Bis auf einige Achtungserfolge kämpften sie auf verlorenem Posten gegen ihre ständigen Besetzungsprobleme an. Vor allem auswärts blieben beide Teams reine Punktelieferanten.

Auch den Zweiten von Blau-Gelb Mellingen und TSV Magdala, die phasenweise ordentlich mitspielten, setzten die Personalsorgen zu. Sie mussten immer wieder Spieler für die Kreisliga-Mannschaften abtreten und strandeten in der Rückrunde im grauen Mittelfeld. Michael GRÜBNER