Der BSC erbrachte
ein weiteres Beispiel für die Fußball-Weisheit, dass
eine Meisterschaft in der Abwehr gewonnen wird. Nur
dadurch, dass sie das letzte Spiel in Zottelstedt nicht
mehr ganz ernst nahmen, fingen die Apoldaer noch ein
Gegentor mehr als Wormstedt.
Die Zottelstedter scheiterten im dritten Jahr in
Folge nur knapp beim Sturm auf die Kreisliga. Sie
schossen mit Abstand die meisten Tore, kassierten aber
auch reichlich. "Wir spielen mit unserer jungen Truppe
meist sehr offensiv und manchmal sorglos", begründet das
Trainer Norbert Becker.
Die Mannschaften der Rückrunde hießen Blau-Weiß
Schmiedehausen und 1. FC Kötsch Kiliansroda. Die
Schmiedehäuser schoben sich mit einem fulminanten
Endspurt von Rang neun auf drei. Kötsch, zur Halbzeit
mit nur sechs Punkten tief im Abtiegsstrudel, holte noch
23 Punkte und rettete sich noch.
Der SG Moorental und Blau-Weiß
Niederroßla/Pfiffelbach II war das nicht vergönnt. Bis
auf einige Achtungserfolge kämpften sie auf verlorenem
Posten gegen ihre ständigen Besetzungsprobleme an. Vor
allem auswärts blieben beide Teams reine
Punktelieferanten.
Auch den Zweiten von Blau-Gelb Mellingen und TSV
Magdala, die phasenweise ordentlich mitspielten, setzten
die Personalsorgen zu. Sie mussten immer wieder Spieler
für die Kreisliga-Mannschaften abtreten und strandeten
in der Rückrunde im grauen Mittelfeld. Michael GRÜBNER