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Stellungnahme des Fanclubs  zu den schlimmen Ausschreitungen bei diesem Relegationsspiel: 

Wir haben verurteilt was  nach diesem Spiel geschehen ist. Sagen aber auch heute noch mit den Ausschreitungen am Spielende hatte unser Verein und unsere Fans nichts zu tun. Die hätten auch randaliert wenn an Stelle unserer Mannschaft eine andere Apoldaer Elf bei gleichem hektischen Spielgeschehen gestanden hätte. Deren Verhalten hat dem Fußballsport und vor allem dem Ansehen unseres Vereines sehr geschadet. In der Presse wurden dieses Ereignis nie richtig dargestellt im Mittelpunkt stand nur Sensationshascherei zu Lasten unseres Vereines und des KFA . Zur Klarstellung: keiner unserer Fans oder Mitglieder oder Zottelstedter hatte etwas mit diesen Ausschreitungen zu tun oder war dabei beteiligt. Im Gegenteil im KFA-Urteil,  durch Aussagen von KFA-Mitgliedern und auch später vor dem Thüringer Sportgericht wurde festgestellt, dass unsere Spieler und Vereinsmitglieder die Randalierer mit Gewalt gehindert haben noch schlimmeren Schaden anzurichten und sich vorbildlich verhielten. Warum diese Randalierer (wie auch vom KFA-Sportgericht namentlich festgestellt Vereinsmitglieder aus anderen Apoldaer Vereinen) so ausgerastet sind, wissen wir nicht. Vermutlich hat bei angezweifelten Schiedsrichterentscheidungen vor allem überzogener Alkoholkonsum eine große Rolle gespielt.

Fakt war auch, dass sich zwei unserer Vereinsmitglieder währen des Spieles unsportlich benommen hatten, deren Fehlverhalten wir nicht verharmlosen wollten. 
(Das waren aber Unsportlichkeiten, die immer wieder bei emotionalem Spielgeschehen bei allen Vereinen vorkommen, die die "Sünder" dann auch meist schnell bereuen. Weil das so ist gibt es ja in unserem Verband den Strafenkatalog. Natürlich ist es äußerst ungerecht, wenn man sich als Ehrenamtlicher beleidigen lassen muß, aber man muß auch vergeben können. Das ist innerhalb des Vereines sicher genauso, wie in allen Lebensbereichen.

 Die Unsportlichkeiten unserer beiden Vereinsmitglieder hatten aber in keinster Weise etwas mit den Randalen am Spielende zu tun!
(was haben unsere "Sünder" getan:)

  1. Ø      (ein Spieler der  2.Mannschaft - als Zuschauer- beleidigte Schiri beim Auflaufen mit einem Schimpfwort

  2. Ø      und ein Schiri unseres Vereines zertrampelte seinen Schiedsrichterausweis nach einer Linienrichterentscheidung, beleidigte den Linienrichter und steckte den Ausweis  später dem KFA-Chef in die Brusttasche mit beleidigenden Worten)

Diese zwei Sportfreunde unseres Vereines sollten auch aus unserer Sicht dafür angemessen bestraft werden und sie entschuldigten sich auch für ihr Verhalten , aber nach Willen des KFA-Sportgerichtes (vom 03.08.99) sollten sie mit lebenslänglichem Ausschluss aus dem TFV und einem Jahr Sportplatzverbot im Kreis Weimar/Apolda und unserer Verein sollte mit 609,30 DM (Strafe+ Verhandlungskosten) belegt werden. Das war die gleiche (dort berechtigte) Strafe, die Mitglieder aus zwei anderen Sportvereinen erhielten, die auf den Schiri, Ordner und Mitglieder unseres Vereines bei o.g. Spielende eingeschlagen haben oder dies wollten.

Dieses KFA Urteil konnten wir nicht annehmen und
das TFV Sportgericht ist unserem Einspruch im wesentlichen gefolgt und hat das KFA Urteil aufgehoben und unseren Verein nach der von uns beantragten Berufungsverhandlung am 23.09.99 in Arnstadt wie folgt rehabilitiert: Die Sportfreunde unseres Vereines wurden wegen ihrer Beleidigungen mit Geldstrafen bzw. Spielsperre belegt, die sie persönlich entrichteten und der Verein wurde freigesprochen (d.h. keine Strafe).

Einen Fehler hat unser Vorstand -wie er selbst einschätze- bei diesem „Theater“ gemacht, er hätte  auch in dieser Situation mit den Sportfreunden vom KFA den Kontakt suchen müssen und mit den Betroffenen reden müssen, um unsere Auffassung der Dinge besser zu erklären und auszustreiten. So erfolgte die Meinungsäußerungen /-bildung der Streitparteien nur über die jeweiligen verfälschten Interviews in der Lokalpresse und wir fühlten uns als Verein ungerechterweise im Jahr unseres 50. Vereinsjubiläums an den Pranger gestellt und haben entsprechend unklug gehandelt.

Zum Glück sind jetzt die Befindlichkeiten zwischen unserem Verein und dem KFA behoben und wir schätzen ein, dass wir  inzwischen ein freundschaftliches und besseres Verhältnis als je zuvor zum KFA haben. Vielleicht muss man sich erst einmal richtig streiten , um sich besser kennen und verstehen zu lernen?!
Unterstreicht das nicht auch wieder die Bedeutung unseres Sportes für unsere Gesellschaft ?! ................