Stellungnahme des Fanclubs zu den schlimmen Ausschreitungen bei diesem Relegationsspiel:
Wir haben verurteilt was nach diesem Spiel geschehen ist. Sagen aber auch heute noch mit den Ausschreitungen am Spielende hatte unser Verein und unsere Fans nichts zu tun. Die hätten auch randaliert wenn an Stelle unserer Mannschaft eine andere Apoldaer Elf bei gleichem hektischen Spielgeschehen gestanden hätte. Deren Verhalten hat dem Fußballsport und vor allem dem Ansehen unseres Vereines sehr geschadet. In der Presse wurden dieses Ereignis nie richtig dargestellt im Mittelpunkt stand nur Sensationshascherei zu Lasten unseres Vereines und des KFA . Zur Klarstellung: keiner unserer Fans oder Mitglieder oder Zottelstedter hatte etwas mit diesen Ausschreitungen zu tun oder war dabei beteiligt. Im Gegenteil im KFA-Urteil, durch Aussagen von KFA-Mitgliedern und auch später vor dem Thüringer Sportgericht wurde festgestellt, dass unsere Spieler und Vereinsmitglieder die Randalierer mit Gewalt gehindert haben noch schlimmeren Schaden anzurichten und sich vorbildlich verhielten. Warum diese Randalierer (wie auch vom KFA-Sportgericht namentlich festgestellt Vereinsmitglieder aus anderen Apoldaer Vereinen) so ausgerastet sind, wissen wir nicht. Vermutlich hat bei angezweifelten Schiedsrichterentscheidungen vor allem überzogener Alkoholkonsum eine große Rolle gespielt. Fakt
war auch, dass sich zwei unserer Vereinsmitglieder währen des Spieles
unsportlich benommen hatten, deren Fehlverhalten wir nicht verharmlosen
wollten. Die Unsportlichkeiten
unserer
beiden Vereinsmitglieder
hatten
aber in keinster Weise etwas mit den Randalen am Spielende zu tun!
Diese
zwei Sportfreunde unseres Vereines sollten auch aus unserer Sicht dafür angemessen
bestraft werden und sie entschuldigten sich auch für ihr Verhalten , aber
nach Willen des KFA-Sportgerichtes (vom 03.08.99) sollten sie mit lebenslänglichem
Ausschluss aus dem TFV und einem Jahr Sportplatzverbot im Kreis
Weimar/Apolda und unserer Verein sollte mit 609,30 DM (Strafe+
Verhandlungskosten) belegt werden. Das war die gleiche (dort berechtigte)
Strafe, die Mitglieder aus zwei anderen Sportvereinen erhielten, die auf
den Schiri, Ordner und Mitglieder unseres Vereines bei o.g. Spielende
eingeschlagen haben oder dies wollten. Dieses
KFA Urteil konnten wir nicht annehmen und Einen
Fehler hat unser Vorstand -wie er selbst einschätze- bei diesem
„Theater“ gemacht, er hätte auch
in dieser Situation mit den Sportfreunden vom KFA den Kontakt suchen müssen
und mit den Betroffenen reden müssen, um unsere Auffassung der Dinge
besser zu erklären und auszustreiten. So erfolgte die Meinungsäußerungen
/-bildung der Streitparteien nur über die jeweiligen verfälschten
Interviews in der Lokalpresse und wir fühlten uns als Verein
ungerechterweise im Jahr unseres 50. Vereinsjubiläums an den Pranger
gestellt und haben entsprechend unklug gehandelt. Zum
Glück sind jetzt die Befindlichkeiten zwischen unserem Verein und dem KFA
behoben und wir schätzen ein, dass wir
inzwischen ein freundschaftliches und besseres Verhältnis als je
zuvor zum KFA haben. Vielleicht muss man sich erst einmal richtig streiten
, um sich besser kennen und verstehen zu lernen?! |